4 Regeln für sorgenloses Fotodrohnen-Fliegen für Anfänger

Copter Anfänger sollten daran denken, dass sie Verantwortung für ihre Drohne übernehmen. So gibt es gemäß der Drohnenverordnung, die die Rahmenbedingungen des Copter Fliegens regelt, einiges zu beachten. Wir möchten, können und dürfen hier keine Rechtsberatung bieten, doch einige Dinge sollte jeder Copter Pilot beachten. Fliegt sicher, um unser Copterhobby zu schützen.

Denkt abseits der folgenden Punkte, auch an Drohnenhaftpflicht, Drohnenkennzeichen, Drohnenführerschein und Co.

1. Regel: Unterscheiden Sie zwischen purer Unterhaltung und anderen Einsatzzwecken

In der Praxis wird zwischen privatem (zum Spaß, Sport und andere Vorhaben) und gewerblichem Einsatz (Aufnahmen für das Gewerbe und nicht bloß zum Spaß) unterschieden. Falls man die Drohne zum Fotografieren und nur zur privaten Unterhaltung nutzt und das Flugobjekt weniger als 5kg wiegt, hat man glücklicherweise offenkundig weniger Regeln als die Nutzung im Gewerbe-Bereich.

2. Regel: Der Flugort muss gebilligt werden

Wer beim Wandern Bilder machen möchte, muss aufpassen, dass er nicht in einem Naturschutzgebiet landet. In Sachen Flugort gibt es jede Menge Beschränkungen. Es ist nicht erlaubt, seinen Multikopter allerorts zu starten. Eine Grundstückserlaubnis ist notwendig, wenn man das Gerät in private Gärten eines Grundstückbesitzers fliegen lässt. Auch die Höhe ist gesetzlich eingeschränkt. Bei 100m ist Schluss mit lustig!

Regel 3: Fliegen ist nur erlaubt, wenn Drohne im Blickfeld ist

Eine schlechte Idee wäre, die Drohne auf einem Festival oder einer Versammlung loszulassen. Es ist aus Sicherheitsgründen verboten. Die Drohne könnte jederzeit einen Menschen (sogar tödlich) auf den Kopf treffen.

Regel 4: Extra allgemeine Anordnungen in Sachen Fotografieren

Ein menschliches Grundrecht ist seine Privatsphäre und diese darf auf keinen Fall ohne dessen Genehmigung fotografiert werden. So sind beispielsweise Aufnahmen der Nachbarin verboten, genauso wie das Fotografieren von militärischen Bereiche u. Ä. Das Fotografieren kann nach dem Publizieren auch strafbar sein. 

Ein paar Rahmenbedingungen auf einen Blick

Was man (unter anderem) über Drohnen wissen sollten

Drohnen werden immer beliebter: als Geschenk, als Spielzeug, als Hobby. Doch viele von uns wissen nicht, dass man zur Nutzung einer Drohne (gesetzliche) Vorschriften beachten muss. Und zwar:

  • die Drohne sollte nicht schwerer als 5kg sein,
  • der Besitzer muss sie immer im Blickfeld behalten,
  • sie darf nicht höher als 100m fliegen,
  • man darf die Drohne nie ohne eine Drohnen-Haftpflichversicherung fliegen lassen,
  • in einigen Fällen droht ein Flugverbot (bei Massensammlungen von Menschen oder bis zu 1,5km um die Flugplätze herum) und
  • wenn man mit der Drohne Fotos oder Videos aufnimmt, muss man Recht darauf haben und die Urheberrechte beachten.

Drohne dürfen gesetzlich nicht näher als 1,5 km einem Flugplatz geflogen werden. Der Flugraum muss während des Drohnen-Flugs, besonders beim Verkehr, vom Steurer oder einer zweiten Person die ganze Zeit während des Fluges beobachtet werden. Unter diesen Umständen ist es erlaubt, dass die Drohne über das Wohngebiet oder in der Stadt, über Häuser und Firmengebäude fliegen.

Einen wichtiger Faktor spielt hierbei die Haftpflichtversicherung, da man aus Prinzip mit sog. UAVs (Unbenannte Area-Fahrzeuge) im Flugraum nicht fliegen darf. Eine Haftungspflicht ist nun mal eine Pflichtsache. Die privat abgeschlossene Haftungspflicht gilt nicht für Drohne. Da muss man eine zusätzliche Versicherung bezahlen. Ein Mindestalter für das Bedienen einer Drohne gibt es derzeit nicht.

Was muss ich beim Fotografieren mit einer Drohne beachten?

Mithilfe von intelligenten Mobiltelefonen und Videobrillen ist es heutzutage möglich, unglaublich schöne Bilder in Sekunden zu machen. Das funktioniert auch mithilfe von Drohnen. Aber die Drohnen-Bedienung ist viel komplizierter als einfach auf das Smartphone zu tippen.

Leider reicht das Wissen über den Automatik-Modus nicht aus. Anhand des GPS sind die Drohnen in Stande sehr stabil zu fliegen und Fehlbedienungen zu vermeiden. Das Problem taucht auf, wenn der unwissende Pilot mit Systemausfall der Drohne konfrontiert wird. Dann ist eine manuelle Steuerung erforderlich. Solche Problematik endet oft als Bruchlandung. Da die Automatik zu 99,9% funktioniert, verlassen sich die Steurer in der Regel auf deren Sicherheit. Drohnen sollten nicht als Spielzeug angesehen oder betitelt werden. Es sind Flugobjekte, die großen Schaden anstellen können.

Nach den ersten paar Flugproben, glauben viele neue Drohnenbesitzer, dass die Automatik alles für sie macht, wobei sie nicht bemerken, dass das Flugobjekt auf einen Baum rast. Außerdem wissen viele Drohnenbesitzer nicht, dass ihr technischer Liebling und sein Kompass-Sensor von einigen Sachen gestört werden kann (z. B. Autos, Gullideckel, Mobilfunkpfosten etc.). So entsteht beim Filmen eines Daches oder Gebäudes u. Ä. die Gefahr vor dem Absturz. Wissen die Steurer wie man die Drohne manuell bedient, fallen solche Probleme weg.

Da sich die Rahmbedingungen und Vorschriften ständig wandeln, können wir nicht versichern, dass unsere Information aktuell sind, vollständig und korrekt recherchiert sind. Bitte unbedingt einen Experten aufsuchen.