Yuneec Typhoon H: Daten und Fakten

Yuneec Typhoon H

Einführung und Überblick

Yuneec wird spätestens seit der Typhoon H als der DJI Verfolger schlechthin gesehen. Doch was macht die Typhon H so besonders bzw. warum sind manche Drohnenexperten der Meinung das Yuneec DJI mit dieser Drohne übertrifft? Nachdem wir schon in einem Artikel die DJI Phantom 4 mit der Yuneec Typhoon H verglichen haben, widmen wir nun der Typhoon H den wohlverdienten eigenen Artikel.

Design

Die Yuneec Typhoon H besitzt sechs Propeller und zählt somit zu der Klasse der Hexacopter. Anders als andere Hexacopter sind alle Propeller einklappbar und somit lässt sich die Drohne ganz einfach in dem von Yuneec mitgelieferten Rucksack verstauen. Die Klapparme sind sehr gut verarbeitet, was man daran sieht, dass sie aus dünnen Carbon bestehen und wie der Rest des Copters aus Carbon und matten, anthrazit farbenen Kunststoff bestehen. Auffällig ist auch die 360° Kamera Möglichkeit, welche über 4K verfügt und somit perfekte Aufnahmen verspricht. Wichtig ist außerdem, dass es sich um eine Ready-To-Fly Drohne handelt, d.h. sie ist sofort einsatzbereit, ohne weitere Montagen. Das Äußere macht außerdem einen sehr hochwertigen und professionellen Eindruck, speziell das schwarze Design lässt die Drohne „aggressiv“ wirken und bereit DJI vom Thron zu stoßen.



Das unverwechselbare Design der Yuneec Typhoon H

Flugverhalten und Handhabung der Yuneec Typhoon H

Der Typhoon H hält die Position perfekt und auch die sonstige Steuerung funktioniert reibungslos. Am Anfang muss man sich allerdings etwas bei präzisen Anfliegen daran gewöhnen, dass dies etwas ruckeliger wie z.B. bei der Phantom 4 abläuft. Außerdem dauert die Übertragung von Drohne zur Fernbedienung ungewöhnlich lange, so kann es sein, dass man bis zu 4 Minuten auf ein Live-Bild warten mussleider schneidet dort Yuneec unterdurchschnittlich ab. Dies ist aber nicht der Regelfall. Wenn allerdings die Verbindung steht funktioniert das Ganze  sehr gut, nur nervt der integrierte FPV Bildschirm in der Fernbedienung etwas, bei direkter Sonneneinstrahlung, da der Bildschirm spiegelt. Da Yuneec mit Intel zusammen arbeitet, hat die Typhoon H ein sehr cooles Feature; Intel RealSense. Dieses innovative Orientierungssystem verfügt über zwei Ultraschallsensoren und zusätzlich über zwei optische Kameras die zusammen ein 3D Bild erzeugen, welches es ermöglicht Hindernissen jeder Art auszuweichen um so einen sicheren Flug zu garantieren. Ein Pluspunkt stellen die sechs Propeller dar, denn falls (unwahrscheinlich) das Orientierungssystem versagt oder man dieses ausschaltet um z.B. den Highspeed zu testen (nur erfahrene Piloten!) und ein Propeller beschädigt wird kann dies durch die restlichen fünf abgefangen werden. Durch dieses neue System sind auch zusätzliche Flugmodi möglich, welches im Folgenden erklärt werden;

Orbit Me:

Die Drohne kreist um den Piloten in sicherem Abstand und filmt ihn dabei.

Point of Interest:

Ähnlich wie Orbit Me umfliegt die Drohne nun ein festgelegtes Objekt um dieses zu filmen.

Darstellung des Point of Interest Modus der Yuneec Typhoon H

Journey:

Bei diesem Modus fliegt die Drohne ca. 80-90 Meter weg um dann um zukehren und dass perfekte Selfie zu schießen

Courve Cable Cam:

Um diesen Modus zunutzen muss man zunächst einige Koordinaten festlegen, diese werden dann automatisch von der Drohne abgeflogen, wobei die Kamera manuell steuerbar ist.

Follow Me/Watch Me:

Keine neuen Erfindungen, aber ermöglicht es sich selbst z.B. beim Radfahren, Skifahren etc. zu filmen um bestmögliche Aktionaufnahmen zu garantieren.

Dynamic Return To Home:

Dahinter versteckt sich eine Heimkehrfunktion, d.h. egal wo die Drohne ist, sie kommt wieder zurück zum Piloten und landet vor ihm.

Technische Details

Wie schon erwähnt verfügt die Yuneec Typhoon H über eine 360° schwenktbare 4K Kamera, welche an einem schwingsdämpfenden 3-Achsen Gimbal angebracht ist, mit 30fps, einem Weitwinkel von 14 mm und 12 MP-Kamerafunktion. Außerdem werden nun auch Panoramafotos, Serienfotos und Zeitrafferaufnahmen ermöglicht. Die Fernbedienung wirkt wohl etwas groß, was an dem integrierten 7-Zoll-Touchscreen liegt, welches Bilder in einer HD-Auflösung mit 720 Pixeln zeigt. Ein weiteres Feature bietet der Wizard, eine zusätzliche Fernsteuerung, mit der man zu zweit als Team die Drohne und die Kamera getrennt voneinander steuern kann. Außerdem kann die Drohne bis zu 25 Minuten fliegen, kann bis zu 122 Meter hochfliegen, sich bis zu 91 Meter vom Piloten entfernen und hält stets 8 Meter Sicherheitsabstand vom Piloten. All diese Funktionen entsprechen den neusten Vorgaben der FAA und somit sind ist man so oder so auf der sicheren Seite.

Kamera Yuneec Typhoon H

Fazit

Insgesamt bietet die Yuneec Typhoon H ein gutes rund um Paket, bei dem vor allem das Intel RealSense System überzeugt. Für ca. 1400 Euro bekommt man eine Drohne, welche sowohl für Einsteiger als auch für Profis auf Grund der vielen Aufnahmen/Flugmodi, geeignet ist.

Quelle der Bilder: Yuneec.com

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