Snap interessiert am Kauf von Zero Zero Robotics

Snap, die Muttergesellschaft von Snapchat, befindet sich Berichten zufolge in Verhandlungen mit Zero Zero Robotics, welche Hersteller der Hover Camera Passport Selfie-Drohne sind. Snap soll anscheinend interessiert sein die Firma für bis zu 180 Millionen Euro zu kaufen, wobei dies nicht das erste Investment dieser Art wäre- am Anfang des Jahres kaufte der Social-Media Gigant Cntrl Me Robotics für ca. 1 Million Euro. Insgesamt würde der Kauf durchaus Sinn machen, denn Snap versucht sich durch den Ankauf anderer Firmen zu diversifizieren. Die Hover Camera Passport wäre für Snap der perfekte Kauf, denn die Drohne erfreut sich großer Beliebtheit und überzeugt auch technisch.



Snapchat Logo

Es handelt sich bei der Drohne um ein absolutes Leichtgewicht mit nur 250 Gramm Gesamtgewicht und man kann sie jeder Zeit ohne Landung aus der Luft in die Hand nehmen, da die Rotoren durch Kunststoffgitter geschützt sind. Durch das neuartige Design ist es auch möglich die Drohne einfach zusammen zu klappen und sie so bequem überall mit hin zu nehmen. Die Stärke der Hover ist vor allem die 360 Grad Selfie Funktion, welche sich mit dem Konzept von Snapchat perfekt ergänzen würde. Mit dem Erwerb der chinesischen Drohnenfirma würde Snap auch wohl von dem Plan absehen eine eigene Drohne herausrauszubringen. Bisher verfügt Snap nur über ein Unternehmen, dass Kamera Brillen verkauft, wobei dieses Projekt noch nicht wirklich durchgestartet ist. Im Moment läuft der Verkauf der 120€ Brillen nur schleppend an, eine kleine Enttäuschung, auch wenn der Vorstand das Projekt als Erfolg bezeichnet.

Snap ist allerdings zum Handeln verdammt, denn nach dem Börsengang im März befindet sich der Aktienkurs teilweise im freien Fall. Das Unternehmen ist vielen Investoren zu hoch bewertet, daher ist eine Aktie nur noch ca. 12 € wert (im Vergleich zu 27€ beim Börsengang. Um noch weitere Verlust zu verhindern muss Snapchat daher dringend in anderen Bereichen investieren, denn nur Einnahmen durch Werbung scheint der Wall Street nicht zu reichen.

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