Die Parrot Bebop gehört zu den Exoten in der Drohnenwelt. Wir haben uns diese Mal genauer angeschaut und wollen herausfinden, was sie eigentlich so kann.

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Mittlerweile kostet die Parrot Bebop Drohne nur noch 250€ auf Amazon. Uns hat interessiert: Was bekommt man für diesen Preis? Lohnt sich der Kauf? Und was sind die Erfahrungen der Benutzer?

Design, Verarbeitung und Kamera der Parrot Bebop Drohne

Auf den ersten Blick fällt einem das kompakte und stimmige Design des Kopters auf. Die Drohne gibt es in den Farben Rot, Gelb und Blau. Beim Kauf kann man wählen, ob man Parrots Bebop nur mit Smartphone oder auch dem großen Skycontroller bedienen möchte. Die Version mit Skycontroller ist ab 424€ erhältlich.

Die Teile scheinen gut verarbeitet zu sein-  und damit auch so manchen Crash überleben zu können. Auffallend ist die zentral platzierte 14 MP Kamera. Im Gegensatz zu vielen anderen Drohnen, kann die Bebop Kamera nicht per Gimbal gesteuert werden. Dafür ist es allerdings möglich, durch das Fischaugen-Objektiv aus einem großen Blickfeld die gewünschte Sicht auszuwählen. Der nicht genutzte Teil des Blickfeldes wird zur Bildstabilisierung benutzt.




Was die Bildqualität angeht ist die Kamera zwar nicht auf dem Niveau einer DJI Phantom 3, aber die Auflösung ist trotzdem vollkommen ausreichend. Auch die Bildstabilisierung klappt gut. Ein kleiner Makel ist die Übertragung auf das steuernde Smartphone: Die Qualität reicht hierbei nicht an die versprochenen 1080p heran.

Fliegen mit der Parrot Bebop

Wenn man mit Parrot-Drohnen fliegen möchte, kommt man nicht um die entsprechende Smartphone App herum. Auch mit angeschlossenem Skycontroller muss man die App benutzen.

Leider passieren ohne angeschlossenen Skycontroller immer mal Abstürze durch abbrechende Verbindung. Wenn man die Drohne nur per Smartphone steuert, funktioniert die Kommunikation über WLAN. Auch auf Amazon haben sich Nutzer über Kommunikationsfehler und dadurch entstehende Abstürze beschwert. Das Fluggefühl ist dafür laut Berichten überraschend positiv – besonders mit Skycontroller. Auch bei leichtem Wind hält sich der Kopter gut.

Der Akku des Parrot Bebop Kopters hält zwischen 10-15 Minuten. Allerdings muss man bei den letzten Prozent aufpassen, die Drohne noch sicher zu landen. Natürlich wird  aber auch ein automatischer „Failsafe“ Modus mitgeliefert, der bei niedrigem Batterie-Stand die Landung einleitet.

Was bringt der Skycontroller?

Durch den gigantisch anmutenden Skycontroller kann man längere Distanzen fliegen und die Drohne wie gewohnt mit der Fernsteuerung bedienen. Wenn man mit der Drohne in Kombination mit dem Skycontroller hoch fliegen möchte, muss man zunächst in den Einstellungen bestätigen, dass man über Kopfhöhe fliegen möchte.

Der Skycontroller ermöglicht laut Parrot Reichweiten von bis zu 2 Kilometern. Nutzer hingegen berichten von Distanzen zwischen 500-750 Metern in Sichtweite, was allerdings auch noch in Ordnung ist.

Fazit

Der Preis von 250€ ist zwar attraktiv für eine derart ausgerüstete Drohne – allerdings kann man die Parrot Bebop ohne Skycontroller nicht in ihrem vollem Umfang nutzen. Für die 600€ mit Skycontroller erhält man eine wettbewerbsfähige Drohne – die allerdings preislich mit der DJI Phantom 3 konkurriert, welche in einigen Bereichen leider besser abschneidet.

Bildquelle: Wikimedia

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