Sind Hybrid-Drohnen die besseren Drohnen?

Neue Innovationen könnten mit Hilfe von Hybrid-Drohnen den Liefer- und Personenverkehr revolutionieren. Das MIT verkündete kürzlich die Entwicklung einer Hybrid-Drohne durch eines ihrer Start-Up’s, welche Benzin zu Strom umwandelt und so eine höhere Reichweite und Belastbarkeit als batteriebetriebene Drohnen haben soll. Das Unternehmen erhofft dadurch den Weg zu ebnen für den Transport von Menschen, aber auch um die Anforderungen für den kommerziellen und gewerblichen Handel zu erfüllen.




Top Flight

Alles begann 2014, als Dr. Long Phan die Firma Top Flight gründete, um Hybrid-Drohnen zu erforschen. Nun, drei Jahre später, wird die Firma im Herbst ihre erste „Lastendrohne“ veröffentlichen. Die Drohne kann bis zu 9 kg Last über 2,5 Stunden und bis zu 100 km weit bringen. Möglich wird dies durch einen ca. 8 kg schweren Motor der bis zu 10 kw produziert. Der Motor bringt den Aufzugsmotor aber auch die Batterie und die on-board Elektronik zum Laufen. Da der Motor, so wie man es kennt, ganz einfach nachfüllbar ist, spart man sich so die sonst nötige Ladezeit. Nach den Aussagen von Dr. Phang zu urteilen ist die effiziente Umwandlung von Benzin zu Strom der Schlüssel zum Erfolg. Durch die Verbindung dieser beiden Energiequellen entsteht seines Erachtens eine „Superbatterie“, welche sich für den Transport hervorragend eignet.

Top Flight Drohne

Doch diese ersten Innovationen sind lange noch nicht genug für Top Flights. Mit der Hilfe von ehemaligen MIT Studenten und anderem Fachpersonal soll schon bald eine Hybrid-Drohne entwickelt werden, welche bis zu 100 kg heben kann. Das Hauptproblem bei dieser Technologie ist die Verbindung von geringen Gewicht und genug Leistung für die Motoren , um schwere Güter zu transportieren. Im Moment wird ein Verbrennungsmotor genutzt, dieser soll bei dem nächsten Model durch einen hybrid-Gasturbine Motor ersetzt werden. Durch diesen Schritt soll eine höhere Effizienz und generell eine noch größere Leistung erreicht werden, wobei dies das Team noch vor designtechnische Probleme stellt.

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