First Person View (FPV) Drohne fliegen

Bekannt aus Computerspielen ist die sogenannte First Person View (FPV). Bei dieser sieht man die Welt aus den Augen der Drohne. Das bedeutet, dass euer Sichtfeld dem der Kamera entspricht. In vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, ist das FPV-Fliegen leider verboten.

Generell wird zwischen passivem und aktivem FPV unterschieden:

  • Passives FPV: Die Kamera filmt aus der eigenen Perspektive und man kann sich anschließend die Aufnahmen anschauen. Dies ist sowieso bei allen guten Kamera-Drohnen der Fall. Dies ist auch in Deutschland lega.
  • Aktives FPV: Hierbei fliegt man – zum Beispiel mit einer speziellen Brille oder einem speziellen Controller – die Drohne aus der First Person View.



Drohnen-Rennen in der First Person View (FPV)

Wie ihr oben in dem Video sehen könnt, ist das Fliegen in der First Person View sehr rasant. Mittlerweile werden in dieser Disziplin sogar offizielle Rennen abgehalten, die den Piloten äußerste Konzentration und Geschicktheit abverlangen.

An das FPV Fliegen sollte man sich erst mit einem gewissen Maß an Erfahrung und Übung wagen, weil schon kleine Fehler zum Absturz führen können. Außerdem sollte man stets auf die Sicherheit seiner Mitmenschen und Umgebung bedacht sein, dies bedeutet: Nur auf freien Flächen fliegen und sich von einem Freund assistieren lassen, der die Umgebung für einen checkt, während man selbst in der First Person View vertieft ist.

Ganz risikofrei kann man Erfahrungen mit dem Spiel Liftoff sammeln: Bei diesen fliegt man täuschend echte Drohnen-Rennen. Anschließend sollte man erstmal mit „normalen“ Drohnen umgehen lernen, wie zum Beispiel den DJI Exemplaren. Anschließend kann man dazu übergehen, sich seine FPV-Racing Drohne selbst zu basteln. Dronebench hat dazu ein schönes Tutorial erstellt.

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