Drohnen liefern Fastfood in Island

Seit dieser Woche kann man in der Hauptstadt von Island, Reykjavik, sein Essen von einer Drohne liefern lassen. Da Island laut der Aussage von Yariv Bash, Geschäftsführer von Flytrex, eine sehr untypische Topographie hat und ist damit sehr anfällig für Staus auf den Straßen. Hier kann der ein oder andere hungrige Mitbürger schon mal verzweifeln, wenn es mal wieder nicht schnell genug auf den Straßen geht.



Für dieses Projekt arbeitet Flytrex mit AHA zusammen. AHA ist das Äquivalent zu Pizza.de oder Lieferando. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine komplette Übernahme der Lieferung durch eine Drohne. Sondern die Drohne fliegt nur einen Teil der Lieferstrecke. Da eine große Bucht die Hauptstadt trennt und es nur eine Brücke für die Überfahrt gibt, soll die Drohne diesen Teil der Strecke übernehmen. Dabei bringt Mitarbeiter A die Fracht an der Drohne an, diese fliegt über die Bucht, Mitarbeiter B empfängt diese und liefert dann mit dem Fahrrad oder zu Fuß das Essen aus.

Drohnen liefern Fastfood in Island

Die Strecke über die Bucht kann man mit einem Auto in 25 Minuten schaffen, die Drohne soll nur vier bis fünf Minuten brauchen. Diese Einsparung an Zeit verschafft dem Lieferservice einen unglaublich großen Vorteil auf dem Markt. Außerdem sollen sich mit dieser Art und Weise der Lieferung bis zu 60 Prozent an Kosten sparen lassen. Solche neuen Konzepte werden sicherlich auch Lieferdienste in Deutschland interessieren. Besonders in großen Ballungsräumen könnte dies ein neuer Konkurent für Foodora und ähnlichem sein.

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