Öffentliche Einrichtungen, das Militär und Flughäfen sehen sich immer häufiger mit unerlaubten Drohnen-Flügen über ihrem Gelände konfrontiert. Logische Konsequenz davon ist, dass sich der Drohnen-Abwehr-Markt prächtig entwickelt.

Der von Batelle entwickelte DroneDefender erregte einiges an Aufsehen auf der Navy League Sea Air Space Ausstellung in Washington. Batelle ist eine amerikanische Non-Profit Forschungs Organisation, die in vielen verschiedenen Bereichen aktiv ist.

Wie schießt der DroneDefender seine Ziele ab?

Der DroneDefender erinnert zunächst einmal an ein modernes Gewehr. Aus seinem Lauf kommen aber zum Glück keine zerstörerischen Kugeln, sondern lediglich Funksignale.




Nachdem man auf die „feindliche“ Drohne gezielt und abgedrückt hat, wird diese von der Verbindung zum Piloten getrennt. Danach gleitet (zumindest im Video) die abgeschossene Drohne sanft auf den Boden. Der DroneDefender kann Ziele in einer Reichweite bis zu 400 Metern ins Visier nehmen.

Im Vergleich zu Abschüssen durch herkömmliche Gewehre und Waffen hat der DroneDefender gleich mehrere Vorteile: Die Drohne wird nicht zerstört und es droht kein Schaden für Personen am Boden durch herunterfallende Teile.

Droht die Gefahr, dass meine Drohne vom DroneDefender abgeschossen wird?

Was auf Flughäfen und Non-Fly-Zonen sicher vernünftig ist, könnte bei freier Benutzung zu einem großen Problem für gewöhnliche Piloten ohne schlechte Absichten werden.

Zum Glück wurde der DroneDefender noch nicht von der zuständigen Behörde in den USA autorisiert und ist somit nur in Benutzung von Offiziellen. Wir denken (und hoffen), dass das Drohnen-Abwehr-Gerät nur mit Genehmigung erhältlich sein wird.

Besser als einen Abschuss durch hartes Blei ist Battelles DroneDefender aber allemal!

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