Die kompakten Mini Drohnen von Parrot: Mambo und Swing

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Mini-Drohnen von Parrot. Kompakte, kleine Drohnen werden immer beliebter, speziell bei Kindern, daher sollte man sich auf jeden Fall mit diesem Trend auseinander setzen.

Die Parrot Mambo

Design:

Die Mini-Drohne ist 18 cm lang sowie breit, womit schon einmal klar wird, dass es sich hierbei um eine Indoor-Drohne handelt. Die Drohne besitzt vier Propeller, welche wie bei einem normale Quadrocopter am Rumpf angebracht sind. Das Besondere ist, dass vorne zwei Lichter integriert sind und das oben, ähnlich wie bei Lego, Befestigungsknöpfe angebracht sind um die mitgelieferte Kanone zu montieren. Unter den Lichtern ist zusätzlich ein Greifarm angebracht, welche Gegenstände von bis zu 4 Gramm heben kann.

Fliegen

Da es sich ja offensichtlich nur um eine „Just for Fun“-Drohne handelt kann man natürlich auf Grund der Größe keine Flugeigenschaften wie bei einer DJI Phantom 4 erwarten. Die Mambo überzeugt allerdings mit einer Vielzahl von Flugmodi, wie einen Rückwärtsgang, sie kann sich in verschiedene Richtungen drehen und Loopings vollführen und man kann sie von Wänden starten lassen. Außerdem verfügt sie über einen Autopiloten, welcher ein ständiges Steuern überflüssig macht und mit dem „Cut-Out- System“ lässt sich die Kompaktdrohne schnell ausschalten.

All diese Eigenschaften, kombiniert mit der einfachen Steuerung per Smartphone ermöglichen schlussendlich jede Menge Flugspaß. Seien es Rennen, Hindernisparcours oder Luftschlachten, die Mambo ist durch Ihre vielen Feature für alles gerüstet




parrot mambo

Die Parrot Swing

Design:

Die Swing hat ein besonderes X-Design, was hier unter anderem auch Senkrechtstarts erlaubt. Die X-Form erinnert ein wenig an einen X-Fighter aus Star Wars, welche genau wie die Swing, in der Mitte die „Steuerzentrale“ hat. Ähnlich wie bei der Mambo sind zwei Lichter integriert und sie verfügt über vier Propeller, welche für die nötige Wendigkeit sorgen.

Fliegen:

Durch das X-Design ergibt sich für die Drohne ein völlig neues Flugverhalten und somit auch verschiedene Möglichkeiten dies zu nutzen. Parrot verpasst der Swing einen Loopingmodus in welchem entweder ein vollständiger Looping oder ein halber vollführt werden um z.B. Hindernissen etc. auszuweichen. Mit der Rollfunktion sind beispielweise auch bei Höchstgeschwindigkeit komplette Rollen möglich, was bei voller Fahrt sehr cool ausschaut. Die angesprochene maximale Geschwindigkeit lässt sich sehr leicht durch das nachvorne Neigen der Drohne erreichen und um nochmal eine extra Reserve zu aktivieren dient der „Boost“-Modus. Durch die eingebauten Stabilisierungssensoren ist ein sehr angenehmes Fliegen möglich, dass durch die einfache Smartphone Steuerung abgerundet wird.

Fazit:

Die Parrot Mambo und Swing sind beide eindeutig für Anfänger, genauer für Kinder oder Jugendliche, geeignet die das erste Mal mit Drohnen zu tun haben. Durch die einfache und sichere Steuerung wird gewährleistet, dass der Nachwuchs sich Stück für Stück an das Thema Drohnen herantasten kann. Die Mambo ist allerdings eine Indoor-Drohne, d.h. ein Gebrauch außerhalb geschlossener Räume ist nicht zu empfehlen. Nichts desto trotz verspricht sie mit den vielseitigen Montagemöglichkeiten (z.B. die Kanone) viel Spaß und Action. Die Swing hingegen ist ausgelegt für den Einsatz im Freien und überzeugt aufgrund ihrer Flexibilität und Wendigkeit nicht nur kleine Drohnenpiloten, sondern kann auch sehr wohl erfahrenen Piloten Spaß bereiten.

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