Amazon hat angefangen Bestellungen per Drohne zu testen. Schon lange träumt der CEO von Amazon, Jeff Bezos, von automatisierten Lieferungen. Nach dem Rückschlag durch das neue FAA-Regelwerk feiert Amazon nun erste Erfolge in England: Die britische Regierung erlaubt dem Unternehmen, Pakete in ländlichen Gebieten per Drohne auszuliefern. Der große Vorteil gegenüber Drohnen-Lieferungen in den USA liegt darin, dass die englischen Behörden auch Flüge außerhalb der Sichtweite des Betreibers erlauben. Zudem darf der Pilot mehrere Drohnen gleichzeitig bedienen, die sich dabei autonom bewegen.



Amazon testet DrohnenlieferungWas ist der Plan von Amazon?

Der Handelsgigant möchte durch sein Prime Air Programm, so Manager Paul Misener, „Drohnen […] nutzen, um Kunden in Großbritannien und weltweit Pakete innerhalb von 30 Minuten sicher zuzustellen“. Durch dieses Angebot könnte Amazon wohl mehr Kunden gewinnen und bei technologischem Fortschritt auch Versandkosten für Kunden senken.

Der Versuch in England dürfte als erster ernstzunehmender Feldversuch wahrgenommen werden. Weiterhin gibt es einige Probleme, denen sich der Konzern noch widmen muss. So können die Liefer-Drohnen bisher erst Pakete bis zu 2,7 kg liefern und maximal 16 Kilometer weit fliegen. Auch in stark regulierten Lufträumen, wie etwa Städten, muss ein sicherer Weg für den Drohnen-Lieferverkehr gefunden werden. Lösungen wie ein einheitliches Drohnen-Luftraumprotokoll sind bisher noch nicht in Sicht.

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