GoPro Karma Release – Preis und Features

Am 19. September hat GoPro seine lang erwartete GoPro Karma Drohne releast. Um mit der Drohne filmen zu können, wird eine zusätzliche GoPro Hero 5, Hero 5 Session oder Hero 4 benötigt. Die Karma-Drohne wird im Paket mit einer Hero 5 ab 1099 Dollar erhältlich sein. Ohne zusätzliche Kamera kostet der Kopter 799$. Im Handel erhältlich sein wird die Drohne ab dem 23. Oktober.



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Was kann die GoPro Karma?

Zunächst einmal ist die Karma sehr handlich. Zusammenklappbar auf 36,5 x 22,5 Zentimeter lässt sich der gestern erschienene Kopter leicht transportieren. In voller Größe umfasst die Drohne 81 x 92 x 12 Zentimeter. Überraschend ist die relativ hohe maximale Flughöhe von 4500 Metern und die maximale Entfernung von einem Kilometer. Ob man die Karma auch aus dieser Distanz noch gut bedienen kann wird sich zeigen. Als maximale Fluggeschwindigkeit ist 15 m/s angegeben, wobei die Windgeschwindigkeit maximal 10 m/s betragen darf.

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Die Fernsteuerung ist mit einem 5-Zoll-Bildschirm sowie „Start“, „Landung“ und „Return-To-Home“ Buttons ausgestattet. Zudem sind Modi wie „Dronie“ (in Anlehnung an die bekannten Selfies), „Cable Cam“ oder „Orbit“ verfügbar. Coole Features der GoPro Karma sind beispielsweise der auch für andere Zwecke entnehmbare Gimbal-Stick oder die „Passenger App“, welche es Freunden ermöglicht den Flug auch per Smartphone zu verfolgen.

GoPro Karma – Fazit

Unserer Meinung nach könnte es für GoPro schwer werden, die Drohne auf dem Markt zu etablieren. Die Features, die neuartige Größe und das Design sind zwar ansprechend, allerdings könnten Preise jenseits der 800€ mögliche Kunden abschrecken. Ein niedrigerer Preis der DJI Mavic (siehe: DJI Mavic Release), welche technisch der Karma überlegen sein dürfte, könnte der GoPro Drohne zusätzliche Probleme bereiten.

Ergänzung:

GoPro hat kurz nach dem Verkaufsstart eine Rückrufaktion der Drohne eingeleitet, da es einen fatalen Fehler bei der Stromversorgung gab. Dies führt dazu, dass die Drohne plötzlich und unkontrolliert abstürzt. Alle Käufer bekommen dabei den vollen Preis zurück erstattet. Der Verlust für GoPro ist hierbei immens, da nicht nur die Kosten in die Höhe schießen, sondern auch das Image irreparabel geschadet ist und der Einstieg in das Drohengeschäft vorerst gescheitert ist.

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Registrierungspflicht für Drohnen?

Registrierungspflicht für Drohnen? In diesem Artikel berichten wir von einer Studie und Überlegungen zu der Regulierung von Drohnen.

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Der zur Allianz gehörende Industrieversicherer AGCS (Allianz Global Corporate & Specialty) nahm eine Studie zu der Marktentwicklung von Drohnen vor. So wurde ermittelt, dass es weltweit wohl momentan 1,6 Millionen Drohnen gibt. Bis 2020  soll diese Zahl auf über 4,3 Millionen anwachsen. Mehr als die Hälfte soll davon aus kommerziellen Drohnen entstehen. Schon öfters berichteten wir über Einsatzgebiete von Drohnen in der Wirtschaft, seien es Drohnen-Pizzaboten von Dominos oder intelligente Landwirtschaftslösungen.

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Drohnen-Studie von AGCS sieht viele Risiken – Kopter-Registrierungspflicht als Lösung?

AGCS hebt in ihrer Studie hervor, dass aus dem Anstieg der Drohnen-Nutzung viele verschiedene Risiken aufkommen. Im Besonderen werden vor Haftungsrisiken, Terrorrisiken, Cyber-Attack-Risiken sowie vor Eingriffen in die Privatsphäre gewarnt. So können bei Abstürzen in dicht besiedelten Gegenden schnell Schäden in Millionenhöhe entstehen. Weitere besondere Risiken bestehen in der Nähe von Flugzeugen.

Der Industrieversicherer sieht die Lösung von möglichen Problemen in einer Registrierung- und Versicherungspflicht sowie verbindliche Trainings- und Wartungsvorschriften.  Die Drohnenlandschaft würde sich damit in die Richtung der Autos bewegen: Zum bewegen eines Autos braucht man einen Führerschein, ein registriertes und versichertes Fahrzeug sowie regelmäßige TÜV-Überprüfungen.




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Japanische Firma releast Drohne mit Greifarmen

prodrone drohne greifarme klauen

Die japanische Firma Prodrone hat in einem Video Ihre PD6B-AW-ARM Drohne vorgestellt. Diese sticht durch ein Feature besonders heraus: Zwei überaus starke Greifarme, die selbst schwere Gegenstände packen und transportieren können. In dem Video werden allerhand Gegenstände mit einer erstaunlichen Sicherheit ergriffen und weggeflogen.




Die Drohne hat eine Flugzeit von bis zu 30 Minuten und kann 20 Kilogramm schwere Gegenstände transportieren. Die maximale Flughöhe beträgt 5 km. Insgesamt eignet sich die Drohne perfekt für alltägliche und auch gefährliche Transport-Aufgaben.


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DJI Mavic, Yuneec Breeze & Co. – Was der Kompakt-Drohnen für die Branche bedeuten

DJI Mavic, Yuneec Breeze & Co. – Was der Kompakt-Drohnen für die Branche bedeuten, dass haben wir in einem Artikel zusammen gefasst.

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Die neueste Drohnen-Generation hat einen großen gemeinsamen Nenner: Die Modelle werden kleiner und einfacher zu transportieren. Wir glauben, dass die neuen kompakten Drohnen große Auswirkungen auf die Drohnen-Branche an sich und auf die öffentliche Wahrnehmung von Drohnen haben wird.



Drohnen-Releases von DJI, Yuneec und Wingsland

In den letzten Wochen releaste Yuneec die Breeze-Drohne (siehe Artikel: Yuneec Breeze Release) und Wingsland die S6 (siehe Artikel: Wingsland S6 Release). Das Breeze-Modell wiegt ein Bruchteil seiner Vorgänger und ist auch deutlich kleiner. Wingsland, die als Newcomer auf dem Markt zu sehen sind, brachten mit der S6 sogar ein faltbares, einklappbares Modell heraus. Auch die DJI Mavic (siehe Artikel: DJI Mavic Release) wird einklappbar und deutlich kleiner als ihre Vorgänger-Modelle sein.

Abgesehen von der geringen Größe haben die neuen Drohnen eine weitere Gemeinsamkeit. Die Preise befinden sich unter denen vorheriger Modelle. Die Preise der Kompakt-Drohnen sollten sich zwischen 300-600€ bewegen. Zum Vergleich: Die DJI Phantom 4 wurde anfänglich für fast 1500€ verkauft. Dafür wird aber wohl die Leistung der neuen Drohnen-Generation unter der ihrer Vorgänger liegen. Die maximal mögliche Flugdauer dürfte abnehmen, sowie vor allem die Reichweite und Geschwindigkeit.

Wer soll mit den Kompakt-Drohnen angesprochen werden?

Mit den neuen Modellen visieren die großen Drohnen-Hersteller noch mehr den Massenmarkt an. Bisher waren viele der Kopter-Piloten zumindest ansatzweise technisch interessiert bzw. versiert. Professionelle Drohnen von DJI & Co. waren teuer, wodurch die Anschaffung gleich doppelt abgewägt wurde.

Durch die Ausrichtung auf niedrigere Preise und eine vereinfachte Handhabung werden vermehrt Leute angesprochen, die sich sonst wohl keine Drohne zugelegt hätten. Die neuen Kompakt-Drohnen sind ein Lifestyle-Produkt, mit dem Filmaufnahmen aus einer ungewöhnlichen Perspektive und mit hohem Unterhaltungswert ermöglicht werden. Das Fliegen an sich rückt ein kleines Stück in den Hintergrund.

Von den Herstellern war dies ein cleverer Schachzug. Zum einen füllt man eine Marktlücke, denn bisher waren die kleineren Drohnen meist Spielzeug-Exemplare ohne ernstzunehmende Technik und Kamera. Zum anderen verhindert man, dass die GoPro Karma Drohne (deren Release auch dieses Jahr erwartet wird) Marktanteile abgreift.

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Die Auswirkungen der Kompakt-Drohnen

Den alteingesessenen Kopter-Piloten wird durch die neue Drohnen-Generation nicht ihr Hobby geklaut. Im Gegenteil, die neue Generation an Drohnen und die dadurch erweiterte Zielgruppe sind zunächst ein Grund zur Freude. Zum einen werden durch die neuen Modelle wohl mehr Leute an den Drohnenflug herangeführt, womit auch die deutsche Drohnen-Gemeinschaft (zum Beispiel repräsentiert durch den BVCP, siehe: Bundesverband Copter Piloten)  an Einfluss gewinnt. Außerdem sollten, ganz pragmatisch gedacht, die Preise für Ersatzteile und neue Modelle durch den erweiterten Markt sinken.

Trotz allem bringen die neuen Drohnen Herausforderungen mit sich: Der Druck ein einheitliches und verständliches Regelwerk zu schaffen erhöht sich für die deutsche Legislatur. Vernünftige und verständliche Gesetze müssen neuen sowie alten Drohnen-Piloten einen Rahmen geben, der sie zwar nicht bei ihrem Hobby zu sehr einschränkt, aber eine sichere Basis für Kopter-Flüge in Deutschland schafft.


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DJI Mavic Release – Infos, Geleakte Bilder und der Beginn einer neuen Drohnen-Art

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Am 15. August meldete DJI die Namensrechte für „Mavic“ an, woraufhin die Drohnen-Community begann über das neue Produkt zu Rätseln. Die Vorschläge reichten von einem Quad, bishin zu einer FPV-Racing-Drohne. Nachdem nun die ersten Bilder der Drohne geleakt wurden, kann man sich denken in welche Richtung die DJI Mavic geht.



DJI Mavic Release – Geleakte Bilder

Auf den Bildern erkennt man ein kompaktes Drohnen-Modell, das an die Wingsland S6 erinnert (welche wir letzte Woche in diesem Artikel vorgestellt haben). Wie bei der S6 scheint man die Flügel der DJI Mavic ausklappen zu können. Damit ist die Drohne einfach zu transportieren und auch in kleinen Taschen verstaubar. Dies könnte die Mavic, im Vergleich zu der DJI Phantom 3 und 4, noch mehr als Lifestyle-Produkt positionieren.

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Bildquelle: Heliguy.com

Ein weiteres Bild zeigt den eingebauten Gimbal der DJI Mavic samt Kamera. Der Gimbal scheint von einer Hülle umgeben zu sein, die als Crash- und Wasserschutz dienen könnte. Auf der Oberseite der Mavic sind 4 kleine LED-Leuchten angebracht, die zum Beispiel den Akkustand symbolisieren könnten.

Zudem wurde auch ein Bild des Mavic-Akkus geleakt, welches allerdings nicht allzu aufschlussreich ist. Es scheint sich hierbei um einen DJI-üblichen intelligenten Akku zu handeln.

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Bildquelle: Heliguy.com

DJI Mavic Release Termin & Preis

Ausgewählte Gäste hat DJI zu einem Presseevent am 27. September eingeladen. An diesem wird DJI wohl unter dem Motto „Adventure at your Fingertips“ die Drohne vorstellen. Spannend könnten die Features und Leistung der Mavic werden, da über diese noch so gut wie gar nichts bekannt ist.

Auch über den Preis gibt es noch keine Informationen, wobei ein Preis zwischen 500-1000€ (unter Berücksichtigung der Konkurrenz-Modelle) wahrscheinlich ist. Am Markt erhältlich sein sollte die Drohne ab Oktober oder November, um mit den Wettbewerbern konkurrieren zu können. Ein Release vor der Weihnachtsperiode sollte jedoch als sicher gelten.

Fazit

Die DJI Mavic scheint unseren Eindruck zu bestätigen: Kompakte Drohnen sind der Trend dieser Release-Periode. In Anbetracht der Tatsache, dass DJI bisher stets der Konkurrenz den Ton vorgegeben hat in Sachen Leistung, Design und Nutzerfreundlichkeit sollte auch die Mavic ein interessanter Kopter werden.


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Domino’s liefert Pizza per Drohne aus

Domino’s liefert Pizza per Drohne aus. Kann das überhaupt klappen? Das erfahren Sie in diesem Artikel.

dronepizza

Die amerikanische Pizza-Kette Domino’s lieferte Ende August in Neuseeland erstmalig erfolgreich Pizza per Drohne aus. Der Service soll in den nächsten Monaten in mehreren Ländern, unter anderem auch Deutschland, getestet werden. Domino’s CEO Don Meij begründet den Schritt darin, dass Drohnen eine höhere Reichweite als andere Optionen haben und nicht durch Staus und Verkehr aufgehalten werden. Domino’s Pizza-Drohnen entstanden in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Kopter Start-Up Flirtey.



Wieso gerade Neuseeland?

Die erste Pizza-Auslieferung per Drohne fand in Neuseeland statt, da das dortige Drohnenrecht sehr fortschrittlich ist. Die neuseeländische Rechtssprechung sieht spezielle Regelungen für kommerzielle Drohnenflüge vor. Zudem möchte die hiesige Regierung neue Transportmöglichkeiten fördern.

Bis es zum Standard wird, dass Pizzas und andere Lebensmittel per Drohne ausgeliefert werden müssen allerdings noch einige Hürden genommen werden. So bietet sich die Auslieferung bis jetzt nur in ländlichen Gebieten an. Für Menschen die in Hochhäusern wohnen stellt sich die Frage, wohin die Drohne denn das Paket liefern soll. Zudem muss in vielen Ländern die Rechtssprechung noch auf das neuseeländische Level angehoben werden. Meist herrscht, gerade was kommerzielle Drohnenflüge angeht, meist noch Unklarheit. Und das sowohl bei Behörden, als auch bei Privatleuten.

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