GoPro Karma: Erste Bilder der neuen Drohne

Auf Reddit war Anfang dieser Woche obiges Bild der neuen GoPro Karma Drohne im Umlauf, welches ein User auf den Servern des Unternehmens gefunden haben will. Nachdem der Reddit-Post gelöscht wurde, postete es der spanische Twitter-User Konrad Iturbe erneut.

Sieht die GoPro Karma Drohne wirklich so aus?

gopro karma bild release erscheinung

Und tatsächlich: Das Bild ähnelt stark der in dem von GoPro veröffentlichtem Kurzfilm „The Secret Life of Pets“ vorkommenden Drohne. Der eher einfache Aufbau von dem in dem Bild gezeigten Kopter passt auch zu GoPros Vorhaben, die Karma-Drohne einfach bedienbar zu machen. Zudem ist in dem Bild eine Hero4 als Kamera-Basis zu sehen.



gopro karma kopter erscheinung bild leaked

GoPro, dessen Aktienkurs zuletzt stark gelitten hat, setzt große Hoffnungen auf die Karma-Drohne. Der Erscheinungstermin dieser wird in der Weihnachtszeit 2016 erwartet.

Das könnte dich auch interessieren…

Amazon erprobt erste Drohnen-Auslieferungen in England

Amazon hat angefangen Bestellungen per Drohne zu testen. Schon lange träumt der CEO von Amazon, Jeff Bezos, von automatisierten Lieferungen. Nach dem Rückschlag durch das neue FAA-Regelwerk feiert Amazon nun erste Erfolge in England: Die britische Regierung erlaubt dem Unternehmen, Pakete in ländlichen Gebieten per Drohne auszuliefern. Der große Vorteil gegenüber Drohnen-Lieferungen in den USA liegt darin, dass die englischen Behörden auch Flüge außerhalb der Sichtweite des Betreibers erlauben. Zudem darf der Pilot mehrere Drohnen gleichzeitig bedienen, die sich dabei autonom bewegen.



Amazon testet DrohnenlieferungWas ist der Plan von Amazon?

Der Handelsgigant möchte durch sein Prime Air Programm, so Manager Paul Misener, „Drohnen […] nutzen, um Kunden in Großbritannien und weltweit Pakete innerhalb von 30 Minuten sicher zuzustellen“. Durch dieses Angebot könnte Amazon wohl mehr Kunden gewinnen und bei technologischem Fortschritt auch Versandkosten für Kunden senken.

Der Versuch in England dürfte als erster ernstzunehmender Feldversuch wahrgenommen werden. Weiterhin gibt es einige Probleme, denen sich der Konzern noch widmen muss. So können die Liefer-Drohnen bisher erst Pakete bis zu 2,7 kg liefern und maximal 16 Kilometer weit fliegen. Auch in stark regulierten Lufträumen, wie etwa Städten, muss ein sicherer Weg für den Drohnen-Lieferverkehr gefunden werden. Lösungen wie ein einheitliches Drohnen-Luftraumprotokoll sind bisher noch nicht in Sicht.

[affilinet_performance_ad size=468×60]


 

Das könnte dich auch interessieren…

Flugzeuginspektionen per Drohne

Der Flugzeugbauer Airbus bindet seit neuestem in seinen Inspektionsprozess Drohnen ein, also quasi eine Flugzeuginspektionen per Drohne. Diese fliegen einen vorprogrammierten Kurs automatisch ab, während ein Mitarbeiter den Flug überwacht. Die Drohne schießt automatisch Bilder. Diese werden in einem 3D-Modell verarbeitet, welches Qualitätsmängel wie zum Beispiel Lackschäden identifiziert.




drohne inspiziert Flugzeug

Die Drohnen sollen damit den Sichtprüfungsprozess verbessern und vereinfachen. Während herkömmliche Methoden bis zu zwei Stunden dauern, erledigt die Drohne die Arbeit in 10-15 Minuten. Die neue Technologie wird zunächst an A330-Modellen getestet, aber auch andere Modelle sollen mit der Zeit eingebunden werden.

Die Drohnen-Sichtprüfung hat Airbus auf einer Fachmesse anhand eines A350 XWB in England vorgestellt.

Bildquelle: Airbus


Das könnte dich auch interessieren…