EHang releast neue GhostDrone 2.0 Modelle

EHang Ghostdrone 2.0

EHang hat im November 2015 seine Ghostdrone 2.0 releast. Da fragen wir uns natürlich: Was kann die auf dem deutschen Markt 719€ kostende Drohne? Und was können die kürzlich angekündigten neuen Modelle?

EHang hat einen starken Fokus auf der mitgelieferten App. Die Steuerung der Drohne erfolgt ausschließlich über das eigene Smartphone. Die Drohne verhält sich so, wie man sein Smartphone bewegt: Handy nach rechts gekippt, Drohne fliegt nach rechts. Die Nutzer scheinen begeistert zu sein. Auf der amerikanischen Amazon Website schreibt ein Benutzer über die Drohne: „[…] das Fliegen war sehr einfach. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu fliegen. Manche Möglichkeiten sind so einfach, dass du bloß auf die Karte klicken musst, während andere dir die Kontrolle über Flugroute, Flughöhe, Kamerawinkel und Position geben […]“.




Insgesamt erreicht die Drohne 4.9 Sterne – von 5.0 möglichen. Ein absolutes Top-Ergebnis, was man sonst nur von den DJI Modellen kennt.

Technische Details

Die Ghostdrone 2.0 bringt eine solide Ausstattung mit sich:

  • Doppelte Sensoren, dass bei einem Ausfall keine Absturzgefahr droht
  • Akku-Laufzeit von etwa 20 Minuten, bei einer Ladezeit von 60 Minuten
  • 3-Achsen-Gimbal
  • 500 Meter Entfernung sind möglich
  • Geschwindigkeit von 40 km / h
  • 1 Jahr Garantie

Was können die neuen Modelle?

Vor kurzem hat EHang angekündigt, dass es zwei Neuerungen geben wird. Zum Einen, wird die Standardversion in Zukunft mit 4K Kamera geliefert – und das ohne Aufpreis. Auf dem amerikanischen Markt kostet die Drohne nur 599$, was bei dieser Ausstattung ein absoluter Top-Preis ist.

Zum anderen ist ab jetzt eine Version mit Virtual Reality Brille erhältlich, die ein einzigartiges Flugerlebnis schafft, allerdings auch etwas teurer sein wird.

Fazit: Wir ziehen unseren Hut vor EHang: Die Ghostdrone 2.0 ist ein echtes Spitzenmodell zu einem vernünftigen Preis. Das könnte harte Konkurrenz für DJI werden…

 

First Person View (FPV) Drohne fliegen

Bekannt aus Computerspielen ist die sogenannte First Person View (FPV). Bei dieser sieht man die Welt aus den Augen der Drohne. Das bedeutet, dass euer Sichtfeld dem der Kamera entspricht. In vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, ist das FPV-Fliegen leider verboten.

Generell wird zwischen passivem und aktivem FPV unterschieden:

  • Passives FPV: Die Kamera filmt aus der eigenen Perspektive und man kann sich anschließend die Aufnahmen anschauen. Dies ist sowieso bei allen guten Kamera-Drohnen der Fall. Dies ist auch in Deutschland lega.
  • Aktives FPV: Hierbei fliegt man – zum Beispiel mit einer speziellen Brille oder einem speziellen Controller – die Drohne aus der First Person View.



Drohnen-Rennen in der First Person View (FPV)

Wie ihr oben in dem Video sehen könnt, ist das Fliegen in der First Person View sehr rasant. Mittlerweile werden in dieser Disziplin sogar offizielle Rennen abgehalten, die den Piloten äußerste Konzentration und Geschicktheit abverlangen.

An das FPV Fliegen sollte man sich erst mit einem gewissen Maß an Erfahrung und Übung wagen, weil schon kleine Fehler zum Absturz führen können. Außerdem sollte man stets auf die Sicherheit seiner Mitmenschen und Umgebung bedacht sein, dies bedeutet: Nur auf freien Flächen fliegen und sich von einem Freund assistieren lassen, der die Umgebung für einen checkt, während man selbst in der First Person View vertieft ist.

Ganz risikofrei kann man Erfahrungen mit dem Spiel Liftoff sammeln: Bei diesen fliegt man täuschend echte Drohnen-Rennen. Anschließend sollte man erstmal mit „normalen“ Drohnen umgehen lernen, wie zum Beispiel den DJI Exemplaren. Anschließend kann man dazu übergehen, sich seine FPV-Racing Drohne selbst zu basteln. Dronebench hat dazu ein schönes Tutorial erstellt.

Australiens Polizei führt die DJI Inspire als Polizei-Drohne ein

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Die Polizei des australischen Bundesstaates New South Wales erprobt sich zur Zeit an der Einführung von Drohnen als Hilfsmittel für Ermittlungen. Ausgehend von einem Budget von 66.000$ haben die Behörden sieben Piloten ausgebildet und einige Test-Systeme angeschafft.




Die Rechnung der Polizei ist einfach: Die Drohnen können dieselben Ergebnisse liefern wie bemannte Flugzeuge – und das für einen Bruchteil des Preises. Dazu kommt, dass eine Drohne deutlich schneller startklar ist, als ein Flugzeug oder Helikopter. Ein weiterer Pluspunkt für die Kopter ist, dass man deutlich flexibler in der Verfolgung von Verbrechern ist. Während ein Flugzeug aufwändig wenden muss, kann bei der Drohne einfach nur der Steuerknüppel bewegt werden.

Eingesetzt wird die DJI Inspire, welche durch gute Kameraaufnahmen, hohe Reichweite und Höchstgeschwindigkeit besticht. Für die Zukunft plant New South Wales Polizei, bis zu 100 Drohnen einzusetzen. Bis dahin sind allerdings noch einige Hürden zu meistern, wie beispielsweise Bedenken bezüglich der Privatsphäre und Beschränkungen der australischen Luftfahrtbehörde. Gerade viele Städte, in denen sich nun Mal meistens ein Großteil der Verbrechen abspielt, sind No-Flight-Zones.

Wir sind gespannt was die weitere Entwicklung bringt und halten euch auf dem Laufenden.

Quelle: ITNews

Bildquelle: Wikipedia Commons

Drohnen-Logbuch – Kostenloses Muster zum Download

In vielen Ländern muss vom Gesetz her bei jedem Drohnen-Flug ein Logbuch Eintrag getätigt werden. Einige Informationen in einem Logbuch sind vorgeschrieben, während andere freiwillig hinzugefügt werden können.

Meist erforderlich sind:

  • Pilot
  • Verwendetes Drohnen-Modell
  • Datum
  • Ort und Uhrzeit von Start und Landung
  • Einträge über besondere Vorkomnisse, zum Beispiel Betriebsstörungen





Wenn man mag kann man zusätzlich in das Logbuch bzw. Flugbuch Informationen über Akkustand, Akkustand vor Flug, Wind, verwendete Propeller oder Akkus, Verwendete Flugmodi, Flughöhe und Flugdistanz aufnehmen. Gerade wenn man technische Daten wie den Batteriestand oder verwendete Bauteile listet, kann man durch diese auch die besten Einstellungen herausfinden (mit welchen Settings kann ich am längsten fliegen?).

Drohnen-Logbuch Muster zum Downloaden

Wir haben euch eine Drohnen-Logbuch Muster Vorlage gebastelt, die ihr einfach herunterladen könnt. Gerne könnt ihr die Tabelle für eure Bedürfnisse anpassen oder uns in den Kommentaren sagen, was in euer Logbuch gehört.

 

Drohnen_Logbuch_Flugbuch